Meine Geschichte zur Emotionswandlerin

Meine Geschichte begann als Emotionsverdrängerin, als ich im Frühling 2007 Schwanger wurde.

Da ich keinen bewussten Kinderwunsch hatte, war ich nicht darauf vorbereitet, und viel aus allen Wolken. Damals arbeitete ich in meiner Praxis 

als Masseurin nach ayurvedischer Tradition (Ausbildung 1995/96), 

gab Yogaunterricht (Ausbildung 1999/2003) 

war in der Ausbildung zur Gesundheitsberaterin, wo ich den Umgang mit den Tachionen lernte. 

 

 

Das schwarze Loch

Ein tiefes schwarzes Loch öffnete sich in mir. Ich hatte völlig andere Vorstellungen von meinem Leben. Ich sah mich als erfolgreiche selbständige Frau in meiner Praxis. Diese Unabhängigkeit aufzugeben, war für mich Stress pur. 

 

Die Praxismiete konnte ich unmöglich mit Kind finanzieren, das war mir klar.

Die Erinnerung an den Stress meiner Mutter, ihre Unzufriedenheit, ihre Geldsorgen tauchten auf. Ich wusste, dass ich mir keine finanziellen Sorgen machen musste, doch kein eigenes Geld mehr zu verdienen gab mir das Gefühl von Abhängigkeit.

Ich fühlte mich innerlich Leerverzweifelt und überfordert.

 

Auch das Wissen bald 24 Stunden präsent sein zu müssen, löste in mir Panik aus.

 

 

Die neun Monate der Schwangerschaft waren eine Achterbahn der Gefühle. Teilweise konnte ich Nachts nicht mehr schlafen, mit der Nahrung hatte ich immer wieder Mühe, Magenbrennen usw. Das kennst du vielleicht alles auch.

 

Mein Umfeld meinte immer wieder, das sind die Hormone. Das sind vorübergehende Phasen. Damals hielt ich mich an diesen Aussagen fest, doch innerlich waren sie mir keine Unterstützung. 

 

 

Da war auch die Freude in mir, meiner Mutter ihren Wunsch nach Enkelkinder zu erfüllen.

 

 

Der Kontakt aufbau mit meinem Kind

Mit Hilfe einer Frau nahm ich dann immer mehr Kontakt mit meinem Kind auf, indem ich ihm über meine Hände Farbenergien zufliessen lies.

Das war für mich eine neue Erfahrung so mit der Energie der Farben zu wirken. Ich fand das sehr schön. Die Vorstellung wie die Farbenergie das Kind in meinem Bauch berühren gab mir Vertrauen.

 

 

Das kannst du gerne auch machen. Leg dazu deine Hände auf deinen Bauch und habe die Absicht deinem Kind die Farbe zufliessen zu lassen, die es gerade unterstützen. Fühle, was sich in dir oder in deinen Händen verändert? Wie reagiert dein Kind in dir? Kannst du sehen welche Farbe dein Kind möchte?

 

So entwickelte ich unter Anderem eine Beziehung zu meinem Kind.

Ich begann Babykleider zu stricken. Das half mir mich mit dem Mutterwerden zu beschäftigen. Es half mir ruhig zu werden.

 

Neben all den unangenehmen Seiten war da auch die Faszination darüber, dass ein Wesen in mir heranwächst. Das grossartige Wunder der Zellteilung. Das Wissen jeder einzelnen Zelle was ihre Aufgabe ist, beeindruckte mich.

 

Da war Klarheit in mir.

 

Ohne darüber nachzudenken, wusste ich, dass ich eine Hausgeburt wollte. Ich ging nie zu einem Frauenarzt oder Kinderarzt, sondern zu einem Homöopathen. Mein Alter (41) machte mir keine Angst. Kein Gedanke an extra Untersuchungen über den Gesundheitszustand des Kindes war in mir.

 

 

Das Kind ist da

Die Geburt dauerte 24h, wo wir alle Stufen durchliefen bis zum Kaiserschnitt. 

 

Ich war sehr Dankbar, für die 12 Stunden, mit dern Hebamme, zu Hause. 

 

In diesen Stunden war ich mir völlig fremd, was über mehrere Wochen anhielt. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich die Mutterliebe so richtig fühlen konnte.

 

Das nächtliche Aufstehen, zum stillen, brachte meinen gesamten Organismus durcheinander. Dieses innere Fremdfühlen, die Übermüdung und all das Neue führten zu einer inneren Einsamkeit und Leere, die ich damals nicht in Worte fassen konnte.

 

Mein ganzer Lebensrhythmus veränderte sich.

 

 

Alle lieb gewonnenen Routinen wie Yoga machen am Morgen, TV schauen am Abend mit meinem Mann und die Ordnung und Sauberkeit in der Wohnung bekamen andere Werte.

Rückblickend ist das positiv, damals viel es mir schwer den neuen Rhythmus anzunehmen.

 

Hast du auch gerne Regelmässigkeit in deinem Leben?

Als Schwangere Frau kannst du die noch gut beibehalten. Hast du dir darüber schon Gedanken gemacht, wie es sein wird, wenn das Kind da ist?

 

Meine Empfehlung an dich: schau dir an, welche Regelmässigkeiten für dich wichtig sind. Welche möchtest du als Mutter beibehalten. Kannst du dich bereits jetzt von einigen lösen, weil es Gewohnheits-Rhythmen sind? Wie gross ist deine innere Bereitschaft, dich auf neue Rhythmen einzulassen?

 

Bis auf einmal stillen in der Nacht hat mein Sohn von der ersten Nacht an durch geschlafen.

Dafür war ich ihm sehr Dankbar. Auch war er ein Morgenmensch wie ich. Das gab mir die Möglichkeit Abends früh schlafen zu gehen.

 

Nach zwei Jahren konnte unser Sohn an zwei Tagen in eine Kippe.

Ich hatte wieder Raum für mich.

 

 

Neue Türen öffnen sich

Ich begann mit Yogaunterricht für Mutter und Kind.

 

Dieser Impuls kam mir, da ich mehrere Mütter kennenlernte die, wie ich, keine Oma in der Nähe hatten. Mit zwei Frauen begann der erste Kurs, die ihre Kleinkinder mitbrachten. 

Das waren sehr schöne Stunden. Sie nährten und stärkten mich. Ganz wunderbar war auch, dass ich Mütter kennenlernte, und es entstanden Freundschaften unter den Teilnehmerinnen.

 

Vielleicht gibt es sowas auch bei dir, neben den Krabbelgruppen, wo du dir etwas Gutes tun kannst, was dich erfüllt, zusammen mit deinem Kind.

 

Ich wurde Tagesmutter

 

Das erste Tageskind war ein Mädchen, das sowohl für mich, als auch für unseren Sohn eine Bereicherung war. Die Beiden konnten wunderbar zusammen spielen und streiten.

Mein Sohn bezeichnete sie als Schwester.

 

Wir haben viel zusammen gebastelt. Über das kreative Sein konnte sich vieles in mir entspannen und somit auch im Aussen.

 

 

 

In diesem Kreativsein geht es nicht darum, dass du etwas „brauchbares“ herstellst, sondern einfach darum etwas Schönes zu tun. Du kannst dabei all deine Sinne einsetzen. Du fühlst verschiedene Materialien. Siehst die verschiedenen Farben, wie sie sich zu einem Bild formen. Das kannst du auch in deiner Schwangerschaft machen, wenn es dir gerade Schwer erscheint. Nimm Papier und Farben nach deiner Wahl und bring sie aufs Papier. Lass alles aus dir herausfliessen in die Farben hinein. Lass dich Überraschen was dabei für ein Bild entsteht.

 

Durch diese beiden Schritte, dem Yogaunterrichten und Tagesmutter sein, konnte ich mich wieder mehr fühlen und finden. 

 

 

Ich konnte mir Zeit nehmen die Merlinsschule als online Ausbildung zu machen, welche mir half mit meiner inneren Wandlung zu beginnen. Durch die Hausaufgaben lernte ich bewusst Zeit für mich einzuplanen, das Magische wieder in meinem Leben zu sehen.

 

Ich liebte, liebe es noch heute, die Kommunikation mit der Natur. Die Verbindung mit einem Baum einzugehen ist so schön. Zu fühlen, dass er alles in sich aufnimmt, was ich bereit bin loszulassen ist so magisch. Worte aussprechen in einer magischen Sprache war ein neues Erleben für mich.

 

Dich unter einen schönen Baum zu setzten kann ich dir nur empfehlen. Nimm den Baum wahr, fühle ihn, schau in seine Krone. Lehne dich mit deinem Rücken an ihn. Sprich mit ihm und lausche auf seine Antwort. So oft habe ich erlebt, dass ein Windhauch durch die Blätter strich, ein Vogel über mir zu singen begann. Das sind sehr magische Momente, die dir Kraft geben im Leben. Auch den Mut weiterzugehen mit deiner Situation.

 

Ich schenke dir meine magische erdungs Formel

 

Die ich in einer morgendlichen Meditation bekam. Sie hilft dir dich zu erden, was dir wiederum mehr Halt im Leben gibt.

 

 

Das Bereichernde mit meinem Kind

Ich erlebte auch viele Bereichernde Momente mit meinem Kind.

 

Ihm den Raum zu geben seinen Schmerz zum Ausdruck zu bringen, einfach da sein,bis er bereit war wieder zu spielen, bereicherte mich

ich liebte es Geschichten zu erzählen. Zuerst die Bilderbücher, später gazne Bücher. Im Vorlesen kam ich selber in eine ruhige innere Stimmung, konnte mich entspannen, das war sehr speziell. Dies gab mir und meinem Sohn Momente der Geborgenheit und des Vertrauens.

 

Ihm vertrauen selber von der Krippe nach Hause zu kommen.

Ihm Schritte in seine Selbständigkeit ermöglichen, in seinem Tempo, auf seine Weise, das erfüllte mich. 

 

Die langen Waldspaziergänge schenkten mir Erholung.

Plötzlich konnte ich verstehen, warum Mütter auf den Spielplatz gehen. Da unter der wunderschönen Linde zu sitzen und dem Kind zuzuschauen wie es im Moment lebt, war inspirierend. Hier war Raum für Nichts-tun, nur sein. Alles Liegengebliebene bleibt zu Hause und kann warten.

 

 

Und nun ist mein Sohn 11 Jahre, in welchen ich zur kreativen Emotionswandlerin geformt wurde.

 

In denen ich immer wieder an meine Grenzen kam.

 

Manchmal waren meine Gedanken so düster, dass ich selber erschrak. Ich begann meine Gedanken zu wandeln, indem ich sie umformulierte.

 

Ich nahm auch professionelle Hilfe in Anspruch.

Erlaubte mir immer mehr meinen eigenen Weg zu finden. Diesen meinen eigenen Weg finden geht immer weiter. Gerade als Mutter darf ich mich immer wieder mit Themen auseinandersetzen, die ein heranwachsendes Kind mit sich bringen. 

 

 

 

In diesen Jahren habe ich weitere Ausbildungen gemacht:

 

Eine Online und eine Offline Channeling Ausbildung

Alpha-Synapsen Programmierung

und verschiedene Weiterbildungen

 

 

Zurückblickend bin ich sehr dankbar für all die Hürden, sie haben mich zu der kreativen Emotionswandlerin gemacht.